Die Herausforderung
C-Teile verursachen hohe Prozesskosten bei geringem Teilewert. Bei INFICON waren 108 unterschiedliche Lieferanten für 1.246 Artikel im Einsatz. Das führte zu vielen Bestellungen, Rechnungen und Anlieferungen, inkonsistenten Servicelevels sowie unnötig gebundenem Kapital.
Ziel war die Entlastung von Einkauf, Logistik und Buchhaltung – bei gleichzeitig stabiler Versorgung und Transparenz über Verbräuche.
Unsere Leistung
Zilken übernahm das vollständige C-Teile-Management (CTM) als Lead-Supplier:
- Lieferantenbündelung & Vertragsübernahme, Stammdaten-Harmonisierung, ABC/XYZ-Analyse.
- Dimensionierung eines Kanban-Systems (Min/Max, Sicherheitsbestände) für 1.246 Artikel.
- Einführung einheitlicher SLAs (Füllgrad, Reaktions- und Lieferzeiten) sowie eines konsolidierten Reportings für Verbrauch, Verfügbarkeit und Turnover.
- Eigenständige, exklusive Belieferung durch Zilken – inkl. regelmäßiger Regalgänge, Nachschubsteuerung und Rechnungskonsolidierung.
Die Lösung
Operativ wurde das gesamte C-Teile-Portfolio zentralisiert und nach Verbrauchsmustern in Kanban-Regelkreise überführt. Zilken steuert die Bestände aktiv, füllt nach definierten Signalen nach und übernimmt die physische Belieferung der Bedarfsstellen. INFICON greift bedarfsgerecht auf Material zu – mit klar definierten Servicelevels, hoher Verfügbarkeit und deutlich reduzierten administrativen Vorgängen.
Für ausgewählte Sortimente kommen ergänzend weitere Belieferungsmodelle (z. B. Konsignation) in Frage – abhängig von Projektgröße und Kundenanforderung.
Zahlen (Benefit/KPIs)
Zilken übernahm das vollständige C-Teile-Management (CTM) als Lead-Supplier:
- Lieferantenbündelung & Vertragsübernahme, Stammdaten-Harmonisierung, ABC/XYZ-Analyse.
- Dimensionierung eines Kanban-Systems (Min/Max, Sicherheitsbestände) für 1.246 Artikel.
- Einführung einheitlicher SLAs (Füllgrad, Reaktions- und Lieferzeiten) sowie eines konsolidierten Reportings für Verbrauch, Verfügbarkeit und Turnover.
- Eigenständige, exklusive Belieferung durch Zilken – inkl. regelmäßiger Regalgänge, Nachschubsteuerung und Rechnungskonsolidierung.
Best Practice – warum dieses Vorgehen funktioniert
- Lieferantenschnittstellen: 108 → 1 (–99,1 % Schnittstellenkomplexität).
- Artikel im CTM/Kanban: 1.246.
- Belieferungsmodell: 100 % durch Zilken in Kanban-Logik (optional erweiterbar).
- Operative Effekte (branchenübliche Erfahrungswerte für dieses Setup):
- Bestell-/Rechnungsvolumen: –60 bis –90 %.
- Interne Handling-/Wareneingangsaufwände: –30 bis –50 %.
- Teileverfügbarkeit (Füllgrad-Ziel): ≥ 99 % bei definierten Reaktionszeiten.
Hinweis: Harte Projektfakten (108 → 1, 1.246 Artikel, Kanban-Einführung) sind aus dem Use Case. Die prozessualen Effekte sind konservative Erfahrungswerte aus vergleichbaren CTM-Einführungen und dienen der Einordnung.




