Die Herausforderung
Globale Lieferketten im Anlagen- und Maschinenbau stehen seit Jahren unter Druck: geopolitische Spannungen, lange Transportwege, komplexe Zollstrukturen und volatile Frachtraten erschweren die Planbarkeit.
Auch bei Siemens Energy führte das stark internationale Zuliefernetz zu langen Vorlaufzeiten, hohen Absicherungsbeständen und eingeschränkter Flexibilität in Entwicklungs- und Serienprojekten. Ziel war, die Lieferfähigkeit durch kürzere Produktions- und Transportzeiten, steuerneutrale Beschaffung und direkte Kommunikationswege dauerhaft zu verbessern – ohne Qualitätseinbußen.
Unsere Leistung
Zilken übernahm die strategische und operative Neuausrichtung ausgewählter Supply-Chains im OEM-Segment.
Im Mittelpunkt stand die proaktive Verkürzung der Lieferkette und der Aufbau eines europäischen Hersteller-Clusters, das Geschwindigkeit, Transparenz und technologische Nähe miteinander verbindet.
- Analyse bestehender Beschaffungsketten und Identifikation kritischer Komponenten.
- Aufbau eines europäischen Lieferantenportfolios (Deutschland, Tschechien, Polen, Italien, Türkei).
- Technische Qualifizierung, Auditierung und Freigabe neuer Hersteller nach Siemens-Energy-Standards.
- Einführung verkürzter Logistikketten und direkter Kommunikationsstrukturen zwischen Engineering, Einkauf und Fertigung.
- Umsetzung steuerneutraler Beschaffungsprozesse innerhalb der EU mit konsolidierten Rechnungsläufen.
Die Lösung
Durch das neue Hersteller-Portfolio konnten zentrale Komponenten künftig in Europa gefertigt und just-in-time geliefert werden. Die durchschnittlichen Lieferzeiten reduzierten sich um bis zu 50 %, bei gleichzeitig stabilen Kosten und erhöhter Reaktionsgeschwindigkeit.
Besonders im Prototypenbau und bei kurzfristigen Bedarfen erwies sich die direkte, zeitzonenfreie Kommunikation zwischen Fachabteilungen und Produzenten als erheblicher Produktivitätsgewinn.
Siemens Energy profitiert heute von einer resilienteren, steuerneutralen und nachhaltigen Beschaffungsstruktur – mit klar messbaren Effekten auf Projektdurchlaufzeit und Planungssicherheit.
Zahlen (Benefit/KPIs)
Zilken übernahm die strategische und operative Neuausrichtung ausgewählter Supply-Chains im OEM-Segment.
Im Mittelpunkt stand die proaktive Verkürzung der Lieferkette und der Aufbau eines europäischen Hersteller-Clusters, das Geschwindigkeit, Transparenz und technologische Nähe miteinander verbindet.
- Analyse bestehender Beschaffungsketten und Identifikation kritischer Komponenten.
- Aufbau eines europäischen Lieferantenportfolios (Deutschland, Tschechien, Polen, Italien, Türkei).
- Technische Qualifizierung, Auditierung und Freigabe neuer Hersteller nach Siemens-Energy-Standards.
- Einführung verkürzter Logistikketten und direkter Kommunikationsstrukturen zwischen Engineering, Einkauf und Fertigung.
- Umsetzung steuerneutraler Beschaffungsprozesse innerhalb der EU mit konsolidierten Rechnungsläufen.
Best Practice – warum dieses Vorgehen funktioniert
Ergebnisse auf einen Blick
- Lieferzeitreduktion: –35 bis –50 %
- Anteil europäischer Fertigung: > 70 %
- Kommunikationszeit: –60 % durch direkte Herstellerkontakte
- Kostenneutralität: Wegfall von Zoll- und Frachtaufwänden
- Time-to-Market: deutlich verkürzt bei Prototypen & Kleinserien




