Obsoleszenz-Management im ÖPNV – Ersatzteile sichern, Betrieb stabil halten

Im öffentlichen Nahverkehr zählt Betriebssicherheit zu den zentralen Erfolgsfaktoren. Doch wenn Hersteller Komponenten abkündigen, drohen Stillstände, Kostenexplosionen und lange Ausfallzeiten. Zilken unterstützt Verkehrsunternehmen mit professionellem Obsoleszenz-Management, um kritische Baugruppen langfristig verfügbar zu halten, Risiken zu minimieren und Budgets zu entlasten – von der Analyse bis zur qualifizierten Ersatzteilbeschaffung.

Metallische Maschinenteile ordentlich in weißem Schaumstoffeinsatz verpackt.
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Die Herausforderung

Im laufenden Betrieb von Schienenfahrzeugen und Infrastrukturanlagen des öffentlichen Nahverkehrs sind Ausfälle durch nicht mehr verfügbare Ersatzteile ein hohes Risiko. Viele Hersteller stellen die Produktion von Komponenten nach einigen Jahren ein – gerade bei älteren Triebfahrzeugen oder Steuerungssystemen.

Im betrachteten ÖPNV-Verbund in Nordrhein-Westfalen standen mehrere sicherheitsrelevante und mechanische Baugruppen vor diesem Problem: Teile waren offiziell abgekündigt, Lieferanten nicht mehr verfügbar oder Mindestbestellmengen wirtschaftlich nicht tragbar. Ziel war es, eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft zu schaffen – ohne Eingriffe in die Zulassung der Fahrzeuge.

Unsere Leistung

Zilken übernahm das Obsoleszenz-Management als strategischen und operativen Partner des technischen Einkaufs:

  • Identifikation kritischer Komponenten in bestehenden Anlagen und Fahrzeugen (Störungs- & Lebenszyklusanalyse).
  • Qualitative Herstellersuche und Lieferantenrecherche über das bestehende internationale Zilken-Netzwerk – mit Fokus auf funktionskompatible Ersatz- und Nachfolgeteile.
  • Technische Verifikation und Musterfreigabe gemeinsam mit den Fachabteilungen des Kunden (Betriebswerkstätten, Instandhaltung, Qualitätssicherung).
  • Auditierung und Qualifizierung neuer Lieferanten, inklusive Dokumentation und Übernahme in die Materialstammdaten.
  • Langfristige Liefer- und Preisabsicherung durch Rahmenverträge, alternative Hersteller und Bevorratungskonzepte.

Die Lösung

Durch den strukturierten Abgleich von technischen Spezifikationen, Materialnummern und Herstellerarchiven konnten mehrere abgekündigte Komponenten durch baugleiche oder funktional kompatible Ersatzteile ersetzt werden. Zilken koordinierte die Lieferantenqualifizierung und übernahm den strategischen Einkauf der neuen Bezugsquellen.

So entstand ein stabiler MRO-Prozess: kritische Teile wurden substituiert, Bestände planbar aufgebaut, Risiken dokumentiert und Kosten dauerhaft stabilisiert. Der Betrieb konnte ohne teure Re-Engineering-Maßnahmen oder Sonderanfertigungen fortgeführt werden – mit durchgängigem Nachweis der technischen Eignung.

Zahlen (Benefit/KPIs)

Zilken übernahm das Obsoleszenz-Management als strategischen und operativen Partner des technischen Einkaufs:

  • Identifikation kritischer Komponenten in bestehenden Anlagen und Fahrzeugen (Störungs- & Lebenszyklusanalyse).
  • Qualitative Herstellersuche und Lieferantenrecherche über das bestehende internationale Zilken-Netzwerk – mit Fokus auf funktionskompatible Ersatz- und Nachfolgeteile.
  • Technische Verifikation und Musterfreigabe gemeinsam mit den Fachabteilungen des Kunden (Betriebswerkstätten, Instandhaltung, Qualitätssicherung).
  • Auditierung und Qualifizierung neuer Lieferanten, inklusive Dokumentation und Übernahme in die Materialstammdaten.
  • Langfristige Liefer- und Preisabsicherung durch Rahmenverträge, alternative Hersteller und Bevorratungskonzepte.

Best Practice – warum dieses Vorgehen funktioniert

Zahlen (Benefit/KPIs)

  • Anzahl betroffener Baugruppen: über 40.
  • Erfolgreiche Substitution: > 90 % der ursprünglich abgekündigten Komponenten.
  • Lieferantenbasis: Reduzierung von > 60 auf < 10 strategische Hersteller und Distributoren.
  • Kostenstabilität: Einsparungen von 15–25 % gegenüber Sonderbeschaffung oder Neuentwicklung.
  • Anlagenverfügbarkeit: nahezu 100 %, keine betriebsbedingten Stillstände durch Teilemangel.

Hinweis: Die quantitativen Angaben beruhen auf Projektdaten und konservativen Erfahrungswerten aus mehreren gleichartigen ÖPNV-Projekten.

Weitere Erfolgreiche Projekte

Eine Person hält verpackte Teile in einem Lager mit grünen Kunststoffbehältern an Metallregalen.
Lean-Assemblies für HSP – Prozesskosten senken, Produktion beschleunigen
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62 Teile, 1 Kit – maximale Effizienz für HSP

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Mitarbeiterin sortiert Schrauben auf schwarzer Arbeitsfläche und überprüft Barcode-Dokument.
Proaktive Lieferkettenverkürzung im Maschinenbau – mehr Nähe, weniger Risiko
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Kürzere Wege, stabile Lieferketten

Für Siemens Energy entwickelte Zilken ein europäisches Hersteller-Cluster – Lieferzeiten halbiert, Kommunikation vereinfacht, Versorgung gesichert.

Akuter Bedarf oder langfristige Planung – Zilken liefert!

Als erfahrener Industrieteile-Lieferant unterstützen wir Sie bei Eilbestellungen und entwickeln auf Wunsch komplette Beschaffungslösungen.

Jakob Herrschel - Leiter Business Development
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